Sportküstenschifferschein (SKS)

Der amtlich empfohlene Sportküstenschifferschein (SKS)

Es wird unterschieden zwischen Pflichtscheinen (SBF Binnen und See) und freiwilligen Segelscheinen (z.B. SKS).

Der SKS ist weltweit für alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste gültig. Er dient Sportbootfahrerinnen und -fahrern als (international einheitlicher) Nachweis ihrer Qualifikation im Ausland. Der SKS baut auf den SBF See auf und ist abgestimmt auf das Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in Küstengewässern. Denn mit dem vorgeschriebenen SBF See dürfen Seglerinnen und Segler zwar an der Küste segeln, sie haben es aber u.U. nicht gelernt. Deshalb ist der SKS-Schein dazu gedacht, das Führen von Segelyachten zu vermitteln. Vercharterer dürfen z.B. Segelboote nur an sachkundige Personen verleihen und verlangen deshalb als Nachweis i.d.R. mindestens den SKS. Auch Versicherungen sehen ihn als Sachkundenachweis.

Die theoretische Prüfung besteht aus zwei Teilprüfungen: einem Fragebogen und einer mehrteiligen Navigationsaufgabe (Kartenaufgabe). Es müssen Kenntnisse in Navigation, Seemannschaft, Schifffahrtsrecht und Wetterkunde nachgewiesen werden. Hierzu dient der angebotene Vorbereitungskurs.

In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse über das Führen einer Yacht in Küstengewässern in die Praxis umgesetzt und angewendet werden. Dazu zählen als Pflichtaufgaben Rettungsmanöver unter Segel und Motor und sonstige Aufgaben aus den Bereichen Seemannschaft, Wetterkunde (z.B. Ablesen von Wetterinstrumenten), Navigation (z.B. Kursbestimmung), Motor (z.B. Bedienung), Manöver (z.B. An- und Ablegen, Aufstoppen auf engstem Raum, Steuern nach Kompass und festen Landmarken oder Seezeichen). Die gesamte Prüfung zum SKS muss innerhalb von 24 Monaten abgeschlossen sein - Frist von der ersten abgelegten Teilprüfung bis zur letzten - andernfalls verfallen bereits bestandene Prüfungsteile.

Voraussetzungen:

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an Ausbildung@pst-segeln-trier.de

Weitere Informationen zu den Sportbootführerscheinen, Prüfungen, Prüfungsgebühren etc. sind auf der Internetseite des Deutschen Seglerverbands (DSV) erhältlich.