Sportbootführerschein See

Der amtliche Sportbootführerschein See (SBF See)

Es wird unterschieden zwischen Pflichtscheinen (SBF Binnen und See) und freiwilligen Segelscheinen (z.B. SKS).

Der SBF See ist ein reiner Motorbootschein. Trotzdem wird er auch von Seglerinnen und Seglern auf See oder an der Küste benötig, wenn sie ein Segelboot mit einem Hilfsmotor von mehr als 11,03 KW bzw.15 PS Nutzleistung im Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, d. h. auf den Seeschifffahrtsstraßen (Drei-Seemeilen-Zone und Fahrwasser innerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone) fahren. Er ist zudem Voraussetzung zur Erlangung des SKS.

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

In der Theorie müssen Kenntnisse in den Bereichen Navigation, Seemannschaft, Seeschifffahrtsrecht, Wetterkunde, Fahrzeugkunde nachgewiesen werden. Neben einem Multiple-Choice-Fragebogen muss eine mehrteilige Navigationsaufgabe (Kartenaufgabe) bearbeitet werden.

In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem motorisierten Sportboot umgesetzt und angewendet werden. Dazu zählen Pflichtmanöver (Ablegen, Anlegen, Rettungsmanöver, Fahren nach Kompass, Peilen) und sonstige Manöver (z.B. Kursgerechtes Aufstoppen, Wenden auf engem Raum). Des weiteren müssen Knoten ausgeführt und deren Verwendung erklärt werden.

Voraussetzungen:

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an Ausbildung@pst-segeln-trier.de

Weitere Informationen zu den Sportbootführerscheinen, Prüfungen, Prüfungsgebühren etc. sind auf der Internetseite des Deutschen Seglerverbands (DSV) erhältlich.